
Sie haben ein starkes Produkt oder eine Dienstleistung mit echtem Nutzen. Doch Ihre Landingpage bringt keine Anfragen? Dann sind Sie nicht allein. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen fragen sich oft: Warum funktioniert unsere Seite nicht?
Die kurze Antwort: Weil viele Landingpages sich zu sehr mit sich selbst beschäftigen und zu wenig mit dem, was der Besucher wirklich braucht.
Wo die meisten Landingpages scheitern
Die Aufgabe einer Landingpage ist einfach. Sie soll konvertieren. Also aus Besuchern Kunden machen. Oder Leads generieren. Oder Anmeldungen erzielen. Doch was passiert oft?
Es wird viel geschrieben, aber wenig gesagt. Der Call-to-Action ist irgendwo versteckt. Die Vorteile sind nicht klar ersichtlich. Und der Besucher ist schneller wieder weg, als Sie „kostenloses Erstgespräch“ sagen können.
Das muss nicht sein.
Zielgruppe verstehen statt Funktionen aufzählen
Wenn Unternehmen eine Landingpage erstellen, ist der wichtigste Schritt: Verstehen, für wen sie schreiben. Wer sind die Menschen, die angesprochen werden sollen? Was sind deren Herausforderungen? Und vor allem: Welche Lösung wird angeboten?
Viele Seiten verlieren sich in Funktionen und technischen Begriffen. Doch Menschen kaufen keine Funktionen. Sie kaufen Lösungen für ihre konkreten Probleme.
Ein Beispiel: Statt zu schreiben „Unsere Software zur Zeiterfassung mit cloudbasierter API und mobiler App“, lohnt sich die Frage: Was bringt das konkret?
Besser wäre: „Schluss mit Stundenzetteln. Mitarbeiter erfassen Zeiten per Klick, Unternehmen sparen täglich eine Stunde Büroarbeit.“
Warum funktioniert das besser? Weil es den direkten Nutzen zeigt. Es geht nicht mehr um die Software selbst, sondern um das, was sich im Alltag verändert. Genau das interessiert die Zielgruppe: weniger Aufwand, mehr Effizienz, klare Abläufe.
Kurz gesagt: Eine Landingpage sollte nicht zeigen, was ein Produkt ist, sondern warum es das Leben der Kunden verbessert.
Die richtige Struktur ist kein Zufall
Eine gute Landingpage folgt in der Regel einer klaren Struktur. Kreativität ist erlaubt, aber nicht auf Kosten der Verständlichkeit. Diese Elemente haben sich bewährt:
- Eine starke Hauptüberschrift, die sofort den Nutzen kommuniziert
- Eine ergänzende Unterzeile, die das Versprechen konkretisiert
- Ein sichtbarer Call-to-Action, am besten direkt oben
- Ein kurzer Abschnitt über das Angebot, den Mehrwert oder das Problem
- Vertrauen schaffen durch Kundenstimmen, Logos oder Gütesiegel
- Vorteile klar und übersichtlich darstellen
- Ein weiterer Call-to-Action am Ende und eventuell auch in der Mitte der Landingpage
Wichtig: Kein Element ist Selbstzweck. Alles sollte auf das eine Ziel einzahlen: die gewünschte Handlung.
Wie erstelle ich eine Landingpage, die funktioniert?
Diese Frage hören wir oft. Und die Antwort ist fast immer dieselbe: Nicht mit Fokus auf Designtricks oder Buzzwords, sondern mit einem klaren Ziel und echtem Verständnis für die Nutzer.
Einige praktische Tipps:
- Keine Menüs oder ausufernden Navigationen einbauen
- Konkrete Sprache nutzen. Statt „Produktivität steigern“ besser „Fünf Stunden pro Woche sparen“
- Mobile Optimierung nicht vergessen. Viele Nutzer sind unterwegs
- Elemente testen. A/B-Tests helfen, bessere Entscheidungen zu treffen
Wer eine Landingpage erstellen möchte, sollte immer fragen: Versteht ein Fremder in 10 Sekunden, worum es geht, für wen das Angebot ist und was als nächstes zu tun ist?
Landingpages brauchen Fokus, nicht Schnickschnack
Eine gute Landingpage ist kein Kunstwerk, sondern ein Werkzeug. Sie soll Klarheit schaffen, Vertrauen aufbauen und den Besucher zur Handlung führen.
Wer sich also fragt: „Wie erstelle ich eine Landingpage, die wirklich wirkt?“, sollte sich auf das Wesentliche konzentrieren. Keine Ablenkung, kein Ratespiel. Stattdessen klare Sprache, nachvollziehbarer Aufbau und ein echter Mehrwert für die Zielgruppe.
So einfach. So wirkungsvoll.