„Man bekommt nie eine zweite Chance für den ersten Eindruck.“ – Dieser Satz stammt von Will Rogers, aber hätte auch von einem Webdesigner stammen können. Wenn potenzielle Kunden Ihre Firmenwebseite aufrufen, entscheiden sie in den ersten Sekunden, ob sie bleiben – oder weiterziehen. Der Bereich, der in diesen Sekunden sichtbar ist, nennt sich „above the fold“ (deutsch: Oberhalb der Falz). Und genau der hat es in sich.
Was bedeutet „above the fold“ eigentlich?
Der Begriff stammt ursprünglich aus der Zeitungswelt: Alles, was auf der oberen Hälfte der gefalteten Zeitung zu sehen war, musste sofort fesseln. Im Webdesign meint „above the fold“ den Bereich einer Webseite, den Besucher sehen, ohne zu scrollen. Also quasi das Schaufenster Ihres Unternehmens – nur digital.
Klingt banal? Ist es nicht. Denn dieser erste sichtbare Bereich entscheidet oft, ob jemand überhaupt weiterliest oder bei Ihren Mitbewerbern landet. Und das schneller, als Sie „Conversion Rate“ sagen können.
Warum ist das für KMU besonders wichtig?
Kleine und mittlere Unternehmen haben meist kein riesiges Marketingbudget. Jeder Klick zählt. Jede Sekunde Aufmerksamkeit ist bares Geld wert. Und genau deshalb darf die Firmenwebseite nicht mit belanglosen Bildern, endlosen Intros oder nichtssagenden Texten im above the fold-Bereich verschwendet werden.
Was gehört in den Above-the-Fold-Bereich?
Hier eine kurze Checkliste für alle, die nicht nur hübsch aussehen wollen, sondern verkaufen möchten:
- Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP): Was macht Ihr Angebot einzigartig? Schreiben Sie es groß und deutlich!
- Call-to-Action (CTA): Fordern Sie die Besucher auf, etwas zu tun – z. B. Kontakt aufzunehmen oder ein Angebot anzufordern.
- Visuelle Klarheit: Keine überladenen Banner und den Leser erschlagenden Textblöcke!
- Mobile Optimierung: Was bringt ein perfekter above the fold-Bereich, wenn er auf dem Smartphone nicht sichtbar ist?
Above the fold ist kein Design-Detail – es ist Verkaufspsychologie
Wer den above the fold-Bereich unterschätzt, verschenkt potenzielle Kunden. Ihre Firmenwebseite ist kein digitales Prospekt, sondern ein Verkäufer, der rund um die Uhr arbeitet. Sorgen Sie dafür, dass er schon im ersten Moment überzeugt.